Screenshot auf dem Laptop machen: So geht's schnell

Screenshot auf dem Laptop machen: Die grundlegenden Methoden

Das Erstellen eines Screenshots, auf Deutsch auch Bildschirmfoto genannt, ist eine der nützlichsten Funktionen moderner Computer. Egal, ob Sie einen Fehlerbericht erstellen, einen wichtigen Chatverlauf sichern oder einfach einen interessanten Moment festhalten möchten – ein Screenshot ist schnell und unkompliziert erstellt. Auf Laptops gibt es mehrere Wege, um einen Bildschirmausschnitt oder den gesamten Bildschirm zu erfassen. Die meisten Methoden nutzen dabei die Tastatur, aber es gibt auch spezielle Programme, die Ihnen noch mehr Kontrolle geben. Dieser Artikel führt Sie durch die gängigsten Techniken und zeigt Ihnen, wie Sie in wenigen Sekunden einen Screenshot auf Ihrem Laptop machen können. Dabei gehen wir sowohl auf Windows-Notebooks als auch auf die üblichen Laptop-Tastaturen ein, die oft eine zusätzliche Fn-Taste benötigen.

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Methode 1: Ganzer Bildschirm mit automatischer Speicherung

Die einfachste und schnellste Art, einen Screenshot des gesamten Bildschirms zu erstellen, ist die Tastenkombination Windows-Taste + Druck-Taste (oft mit PrtSc oder PrtScn beschriftet). Auf den meisten Laptops wird die Druck-Taste dabei in einer Reihe mit den Funktionstasten (F1 bis F12) platziert sein. Wenn Sie Windows-Taste und Druck gleichzeitig drücken, wird der Bildschirm kurz abgedunkelt – ein Zeichen, dass der Screenshot erfolgreich aufgenommen wurde. Das Bild wird dann automatisch im Ordner Bilder unter dem Unterordner Screenshots gespeichert. Der Dateiname ist in der Regel Screenshot (1), Screenshot (2) und so weiter. Falls bei Ihrem Laptop die Druck-Taste nicht allein reagiert, liegt das häufig an der Hardware. Viele Laptop-Hersteller belegen die Druck-Taste mit einer Sekundärfunktion, sodass Sie zusätzlich die Fn-Taste (Funktionstaste) drücken müssen. In diesem Fall lautet die Kombination: Fn + Windows-Taste + Druck. Diese Methode speichert den Screenshot direkt als PNG-Datei ab, sodass Sie keine weiteren Schritte zum Einfügen in ein Programm benötigen. Das ist ideal, wenn Sie mehrere Screenshots hintereinander machen möchten, zum Beispiel für eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

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Methode 2: Ganzer Bildschirm in die Zwischenablage kopieren

Eine andere Variante, den gesamten Bildschirm festzuhalten, ist das einfache Drücken der Druck-Taste ohne die Windows-Taste. In diesem Fall wird der Screenshot nicht automatisch gespeichert, sondern in die Zwischenablage Ihres Systems kopiert. Das bedeutet, dass Sie das Bild manuell in ein Programm wie Paint, Word oder ein Bildbearbeitungsprogramm einfügen müssen. Drücken Sie dazu nach dem Screenshot Strg + V, um den Inhalt der Zwischenablage einzufügen. Anschließend können Sie das Bild nach Belieben bearbeiten, zuschneiden oder direkt speichern. Diese Methode gibt Ihnen die Kontrolle darüber, wo und in welchem Format der Screenshot landen soll. Allerdings müssen Sie bedenken, dass die Zwischenablage nur einen Screenshot auf einmal speichert. Sobald Sie einen weiteren machen, wird der vorherige überschrieben. Auch hier gilt bei Laptops: Wenn die Druck-Taste allein nicht funktioniert, versuchen Sie es mit Fn + Druck. Diese Technik ist besonders nützlich, wenn Sie den Screenshot sofort mit einem bestimmten Programm bearbeiten wollen, ohne erst eine Datei öffnen zu müssen.

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Methode 3: Nur das aktive Fenster erfassen

Häufig möchten Sie nicht den gesamten Bildschirm, sondern nur ein bestimmtes Fenster ablichten – zum Beispiel ein Browser-Fenster oder eine Anwendung. Dafür gibt es die Tastenkombination Alt + Druck. Auch hier wird das erfasste Bild in die Zwischenablage kopiert und nicht automatisch gespeichert. Sie müssen es also wieder mit Strg + V in ein Programm einfügen und dann speichern. Diese Methode ist perfekt, um Dialogfenster, Programmoberflächen oder einzelne Webseitenausschnitte festzuhalten, ohne dass der Desktop oder andere Fenster stören. Auf Laptops mit geteilter Tastatur kann es sein, dass Sie zusätzlich die Fn-Taste drücken müssen: Alt + Fn + Druck. Achten Sie darauf, dass das gewünschte Fenster aktiv ist – es sollte im Vordergrund liegen und einen farbigen Titelbalken haben. Ein Klick auf das Fenster macht es automatisch aktiv, bevor Sie die Tastenkombination ausführen. Diese Methode spart Zeit, weil Sie das Bild nicht nachträglich beschneiden müssen. Sie erhalten direkt nur den relevanten Bereich.

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Methode 4: Bereichsauswahl mit dem Snipping-Tool (Ausschneiden und Skizzieren)

Für noch mehr Flexibilität hat Microsoft die integrierte App Ausschneiden und Skizzieren (Snipping Tool) entwickelt. Sie können diese auf zwei Arten öffnen: Entweder drücken Sie Windows-Taste + Umschalt + S, oder Sie suchen im Startmenü nach Ausschneiden und Skizzieren. Nach dem Drücken der Tastenkombination wird der Bildschirm abgedunkelt, und oben erscheint ein kleines Menü mit vier Optionen: Rechteckiger Ausschnitt, Freihandausschnitt, Fensterausschnitt und Vollbildausschnitt. Standardmäßig ist der rechteckige Modus aktiviert. Sie ziehen einfach mit der Maus ein Rechteck über den Bereich, den Sie erfassen möchten. Der Screenshot wird automatisch in die Zwischenablage kopiert, und es erscheint eine Benachrichtigung, die Ihnen erlaubt, das Bild in der App zu öffnen und zu bearbeiten. In der App können Sie Markierungen, Linien, Text oder Ausschneidungen hinzufügen und das Bild dann speichern oder teilen. Diese Methode ist besonders praktisch, wenn Sie nur einen kleinen Teil des Bildschirms benötigen, wie eine Grafik, einen Fehlertext oder ein Symbol. Sie erspart das spätere Zuschneiden und funktioniert auf allen aktuellen Windows-Versionen.

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Tabelle: Übersicht der gängigsten Screenshot-Methoden

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Tastenkombinationen und ihre Ergebnisse für Windows-Laptops zusammen. Beachten Sie, dass bei manchen Laptops die Fn-Taste erforderlich sein kann.

Tastenkombination Ergebnis Speicherort
Windows + Druck (ggf. Fn) Ganzer Bildschirm Automatisch als Datei in Bilder/Screenshots
Druck (ggf. Fn) Ganzer Bildschirm Zwischenablage – manuelles Einfügen nötig
Alt + Druck (ggf. Fn) Nur aktives Fenster Zwischenablage – manuelles Einfügen nötig
Windows + Umschalt + S Freie Bereichsauswahl Zwischenablage (auch in App bearbeitbar)

Diese Tabelle zeigt, dass die Wahl der Methode davon abhängt, ob Sie das Bild direkt als Datei möchten oder ob Sie es später bearbeiten wollen. Die erste Methode ist am schnellsten, während die letzte die meiste Kontrolle bietet.

Liste: Nützliche Tipps für Screenshots auf dem Laptop

Hier finden Sie eine Liste mit praktischen Hinweisen, die Ihnen dabei helfen, Screenshots noch effizienter zu nutzen:

  • Überprüfen Sie Ihre Tastatur: Viele Laptops haben die Druck-Taste mit einer Sekundärfunktion belegt. Wenn die Kombination nicht funktioniert, drücken Sie zusätzlich die Fn-Taste. Dies gilt besonders für Methoden mit Alt oder Windows.
  • Speichern Sie Screenshots direkt als Datei: Wenn Sie viele Screenshots machen, ist die Kombination mit Windows-Taste + Druck ideal. Sie müssen sich nicht um Dateinamen kümmern – das System nummeriert sie automatisch.
  • Nutzen Sie die Snipping-App für Markierungen: Mit Ausschneiden und Skizzieren können Sie nach dem Screenshot sofort Pfeile, Text oder Hervorhebungen hinzufügen. Das spart Zeit im Vergleich zu externen Bildbearbeitungsprogrammen.
  • Vermeiden Sie überfüllte Zwischenablage: Wenn Sie nur einen Screenshot brauchen, reicht die einfache Druck-Taste. Falls Sie mehrere hintereinander machen, sollten Sie jedes Bild sofort einfügen und speichern, sonst wird es überschrieben.
  • Testen Sie die Funktion auf Ihrem spezifischen Modell: Manche Laptops von HP, Dell oder Lenovo haben abweichende Tastenbelegungen. Schauen Sie im Handbuch oder suchen Sie online nach Ihrem Modell, um sicherzugehen.
  • Verwenden Sie die Windows-Suche: Falls die Tastaturkürzel nicht reagieren, geben Sie im Startmenü einfach „Screenshot“ oder „Ausschneiden“ ein. Die Tools sind auch so schnell erreichbar.

Methode 5: Die klassische Snipping Tool-App (ältere Windows-Versionen)

Falls Sie Windows 7, 8 oder eine ältere Version von Windows 10 nutzen, finden Sie das klassische Snipping Tool (Ferramenta de Captura) ebenfalls im Startmenü. Geben Sie einfach „Snipping Tool“ ein und starten Sie die Anwendung. Diese App bietet ähnliche Funktionen wie Ausschneiden und Skizzieren: Sie können einen rechteckigen, freihändigen, Fenster- oder Vollbildausschnitt wählen. Nach dem Erfassen öffnet sich ein Editor, in dem Sie das Bild mit einem Stift oder einem Textmarker versehen können. Anschließend speichern Sie das Bild als PNG, JPEG oder GIF. Diese Methode ist besonders nützlich, wenn Sie keine Tastenkombinationen merken möchten und lieber mit der Maus arbeiten. Allerdings ist sie etwas langsamer, da Sie jedes Mal die App öffnen müssen. Für gelegentliche Screenshots reicht sie aber völlig aus. Auch hier gilt: Wenn Sie keinen Zugriff auf das neue Tool haben, ist das klassische Snipping Tool eine verlässliche Alternative.

Spezielle Situation: Screenshot auf Laptops mit geteilter Tastatur

Viele Laptops sparen Platz, indem sie die Druck-Taste mit anderen Tasten kombinieren. So findet sich die PrtSc-Taste oft auf der Taste „Einfg“ (Insert) oder auf der „F12“-Taste. In solchen Fällen müssen Sie die Fn-Taste gedrückt halten, um die Druck-Funktion auszulösen. Das betrifft auch Kombinationen wie Alt + Druck oder Windows + Druck. Ein weiterer Tipp: Wenn Ihre Tastatur eine separate „Druck“-Taste hat, aber dennoch nicht reagiert, prüfen Sie, ob die Funktion in den BIOS-Einstellungen oder in der Tastatursoftware des Herstellers deaktiviert ist. Bei manchen Laptops kann man die Funktionstasten umschalten (z. B. über Fn + Esc). Lesen Sie dazu die Anleitung Ihres Geräts. Ein kurzer Test kann Klarheit bringen: Drücken Sie einfach Windows + Druck und schauen Sie, ob der Bildschirm kurz dunkel wird. Falls nicht, versuchen Sie Fn + Windows + Druck. Diese Prozedur ist typisch für viele Laptops der Marken Dell, HP, Lenovo und Acer.

Alternative: Screenshot-Apps von Drittanbietern

Neben den integrierten Windows-Werkzeugen gibt es zahlreiche Programme, die Screenshots mit erweiterten Funktionen ermöglichen. Dazu gehören Apps wie Lightshot, Greenshot oder Snagit. Diese bieten oft eine Cloud-Anbindung, Bildbearbeitung, Formatierung und direkte Teilen-Funktionen. Sie sind nützlich, wenn Sie regelmäßig Screenshots für die Arbeit oder für Tutorials erstellen. Allerdings sind die integrierten Tools für die meisten alltäglichen Aufgaben völlig ausreichend. Der Vorteil ist, dass sie ohne Installation und ohne zusätzliche Ressourcen auskommen. Wenn Sie also nur gelegentlich einen Screenshot brauchen, bleiben Sie bei den T

Screenshot Laptop Bildschirmfoto Windows Mac Linux
Hinweis Die Tastenkombinationen können je nach Gerät, Betriebssystem und Tastaturbelegung leicht abweichen.
Autor

Stefano Barcellos

Mitwirkender bei Visite Barbados.

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